Samstag, 2. Juli 2011

ISTANBUL 29. Juni 2011

Um 7.30 starte ich bei 27 ° C, Welle 1m und Wind von vorne, muß motoren, in Istanbul
irrer Ausflugsverkehr auf dem Wasser, 1. Brücke im GOLDENEN HORN ist 5 cm zu
niedrig, rasiere den Mast, Rollfock reißt und kommt von oben, Mast hat jetzt 3 ° Nei-
gung nach achtern. Probiere 2 Häfen, voll belegt, mache um 13.30 in Marina ATAKÖY
fest. 15.00 besucht mich netter Marinaservice. Abends gehe ich in Marina-Club, sind
sehr unhöflich, gehe wieder und mache mir mein Abendessen selbst. Morgen kümme-
re ich mich um das Transit-Log und den Schaden. Kenne Istanbul von früher, bleibe
hier nur so lange wie nötig, mag diese Großstädte (20 Millionen) nicht !!
























































MOLLIE 26.-27. Juni

Das Meer tobt jetzt schon seit 6 Tagen, bin auf MOLLIE bei Johannes und Rachel
zum Lunch eingeladen, sehr anregendes Gespräch. Am 27.6. mache ich mit meinen
5 Jungs Schleuderschießen, Schachspielen, schwimmen, Rollerfahren und Freunde
besuchen. Murat fährt mit mir in die nächste Großstadt (20 km) nur dort gibt es einen
Geldautomaten, nutze das für einen Großeinkauf. Feiern abends auf HABEA mit
Murat, Rachel und Johannes bis in „die Puppen“. Sie fuhren von London durch Hol
land, Frankreich, den Rhein-Rhone Kanal, rheinabwärts und dann meine Strecke, mit
Sohn Hans 3 ½ Jahre alt, haben ständig Schlafdefizit, bin richtig beeindruckt !!
Der Wind dreht auf Südwest, vielleicht komme ich morgen von KARABURUN weg ??
Murat fährt Schleppnetz 4 X 200 m= 800 m breit ! Er hat 18 Netze, die jeweils 5 Jahre
halten, er muß jedes Jahr 4 neue Netze knüpfen, darf dabei helfen und es lernen.












Sonntag, 26. Juni 2011

Özlem und Mohammed 23.-25. Juni

Um 4.00 wache ich bei 30 °C auf,gehe zum Cap, immer noch 3 m Brecher, putze mal
wieder gründlich, Wind macht aus HABEA eine Sahara. Schwimme mit den Jungs um
um die Wette. Um 22.00 kommen sie nochmal auf ein Bier und eine Zigarette.
Am 24.6. beginne ich mich mit der Frage zu beschäftigen: Was kann mich die Bibel
noch lehren ?, ahne, daß mich das noch lange beschäftigen wird. Wellen wie gestern.
Am 25.6. lade ich Murat zum Lamacun-Essen ein. Bei KAFKAS freunde ich mich mit
ÖZLEM und MOHAMMED an. Ein Gewitter zieht auf, sause zum Boot, verdopple die
Festmacher und setze Springs, rette gerade noch meine frischgewaschene Wäsche.
Wollte mit dem Bus nochmal nach Kiyiköy fahren, dauert aber 5 Std. und ist mir zu
umständlich.












BARBAROS KAPTAN 21.-22- Juni 2011

An Murat`s CAPTAIN BARBAROS liege ich sicher, reinige mal wieder den Vergaser
und probiere erfolgreich den Handstart aus. Lade Murat auf die HABEA ein, er bringt
mit: Raki, Bier, Melone, Joghurt, Brot, gebratene Fische und Bergkäse, mehr Gast-
freundschaft geht nicht!! Am 22.6. sind immer noch 2 m Welle mit Schaumkämmen.
Gehe zum Mittagsgebet in die Mosche (2 Minarette) vielleicht hilft es. Habe während
der Hafentage „Die Behandlung“ von Mo Hayder gelesen, unglaubliche menschliche
Abgründe, aber durchaus real. Mittlerweile ist der Rakikater verschwunden und ich
packe mich um 0.30 in die Koje.